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Gastro-Tipps

Dienstag, 5. Februar 2008

Weinhaus "Zum Stachel" / Würzburg

In schönster Lage in unmittelbarer Nähe zur Marienkapelle am Marktplatz liegt das traditionsreiche Weinhaus "Zum Stachel".



"Sehr interessant war mir die alte Weinwirtschaft »zum Stachel«, wohl die älteste Deutschlands, da sie seit 1413 nachweislich besteht. Sie hieß ursprünglich Gressenhof; das Haus war, wie die Verzierungen des Hofes heute noch zeigen, ein Patrizierhaus. Im Bauernkrieg von 1525 hatte hier Florian Geyer sein Hauptquartier und zum Zeichen dessen hing ein Morgenstern oder Stachel zum Fenster heraus. Davon erhielt die Wirtschaft den Namen »zum Stachel«, wie sie heute noch genannt wird."

(Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten. 2 Bde, 1. Band. München 1914, S. 97)



Familie Huth und Ewald Seith sind heute die guten Geister der historischen Gemäuer in der Gressengasse und bringen seit 2004 frischen Wind in den „Stachel".

Ihre Gäste verwöhnen sie mit fränkisch-frischen Speisen aus Zutaten der Region – wann immer es geht in Bio-Qualität. Die Küche ist erdig-ehrlich mit luftig-leichten Akzenten, die gelegentlich international inspiriert sind. In jedem Fall ist sie: einfach gut!

Der Weinkeller des Hauses präsentiert die besten Winzer Frankens und eine großartige Auswahl internationaler Weine.



Vorweg nahmen wir einen Winzersekt aus dem bekannt guten Weingut Fürst Löwenstein (Homburger Kallmuth). So ließ sich in der nötigen Ruhe und Konzentraion die vielversprechende Speisekarte studieren.



Angela entschied sich für ein Gulasch vom Rhönlamm mit Polenta und kleinen roten Bohnen. Das Essen war zu lecker und der Hunger zu groß, als dass wir es geschafft hätten das Arrangement auf dem Teller vor seiner mittelschweren Verwüstung abzulichten...



Peter entschloss sich nach längerem Zögern für die Schlachtplatte mit Leberwürstchen, Zunge und Bäckchen vom Schwein auf Spitzkohl und Kartoffelpüree. Sehr gelungen, besonders die Bäckchen, die es so oft leider nicht auf den Karten gibt. Alternative: Schweinenierchen in Balsamico-Sauce! Die begeisternden Seufzer vom Nebentisch klingen uns beiden noch in den Ohren. Aber leider gab es keine zweite Chance. Vorerst zumindest nicht.



Das Dessert war sehr fantasievoll und optisch wie geschmacklich ein Vergnügen.



Eis von karamelisiertem Sternanis mit Krapfen im Glas für Angela...



... und ein exotischer Früchtetraum mit Schokotörtchen für Peter.



Zum krönenden Abschluss dann noch ein Achtelchen vom 2003er Mainstockheimer Hofstück Silvaner Auslese. Naja, eher ein Schoppen, dank Angela.



Ein besonderer Dank gilt unserer Bedienung, die uns bei unseren beiden Besuchen immer sehr kompetent und freundlich beraten hat!



Kurz noch mal einen Blick in die anderen Räume werfen und dann in den ältesten Weinkeller Würzburgs absteigen...



...wo uns Familie Huth schmackhafte Leckereien in flüssiger und fester Form kredenzte, und wir sehr nett miteinander plauderten. Über Wein, Teneriffa, Urlaub, Essen...

Gasthof Kauzen / Ochsenfurt



Angela nach einem Bierkutscher-Teller...



... und Peter nach einem Schäufele, wie es sein soll! Knusprig, saftig und mit Soß und Kloß. Eben nach Art echter fränkischer Bratenküche.

Der Gasthof Kauzen liegt gleich neben dem sehenswerten Rathaus, und verfügt über einen eigenen Parkplatz, der das vorzeitige Abarbeiten frisch erworbener Kalorien verhindern hilt. Ansonsten muss man halt am Main unten parken.

La Gallerie / Mainz

Das erste gemeinsam eingenommene Mahl von Peter und Angela fand in wahrhaft angemessenem Rahmen statt, wobei der Anlass dem Ambiente durchaus ebenbürtig war :
Michaels Gebuststag wollte gebührend gewürdigt werden, und da bot 'La Gallerie' in der Gaugasse einen ganz besonders schönen Rahmen.



Die Speisenauswahl ist klein aber sehr fein - ambitioniert, mit regionalem Einschlag.
So findet man z.B.: Rheinhessisches Wildkaninchen in zwei Gängen serviert, der Rücken mit Morchelrisotto, die geschmorte Keule mit Petersilienwurzelpürrée auf der Karte, neben gebratenem Zanderfilet mit Hüttenkäse gratiniert, dazu Spinat und milder Knoblauch, dazu Zitronen-Duftreis
Die Weine, erlesen, natürlich aus der Region, aber auch internationale Wünsche können erfüllt werden.

Das ganze hat seinen Preis (Hauptgänge um die 20 EUR; 3-Gang-Menü um die 40 EUR) - aber läßt sich durch das wirklich anspruchsvolle Ambiente gut rechtfertigen.

Landhaus Arnoth / Kleinich

Idyllisch gelegen war der "Alte Gasthof Faust", heute das Landhaus Arnoth, der ideale Treffpunkt für Angela und mich: ich kam am 29.12.2007 mit dem Auto aus Würzburg (schon am Tage, um die schöne Fahrt entlang des Rheins zu genießen), sie mit dem Flieger aus Teneriffa, und dann weiter mit dem Taxi zu mir.



Hatte gerade das Tagesmenü genossen und war beim Wein meinen Gedanken nachgehangen, als sie so einfach durch die Tür kam. War fast so, als ob es den Weihnachtsmann wirklich gibt. Hatte ihr jedenfalls bei der entgegen kommenden Küche eine kalte Platte zur Begrüßung zurecht machen lassen, die auch sehr gelungen war.

Aber es war doch schon spät, und wir wollten etwas unter uns sein. Das Zimmer war dafür der ideale Ort, und ein Gefühl des Fremdseins oder der Anonymität kam dank der geschmackvollen Ausstattung nie auf.



Leider sind alle anderen Fotos dahin... Headcrash einer Festplatte sei dank...



Davor...

Riesling-Stuben / Hochheim

Leider hat das Lokal keine eigene Homepage. Deshalb die üblichen Angaben:

Restaurant "Riesling-Stuben"
Dieter Beckers
Wintergasse 9-11
65239 Hochheim
Tel.: 06146 8031-0


Wir feierten dort unsere Verlobung. Und waren auch mit dem Essen sehr zufrieden.


Franzis / Braunschweig



Das Franzis in Braunschweigs Innenstadt orientiert sich an bayerischer Gastronomie, und hat Münchener Löwenbräu im Ausschank. Ein dezenter Hinweis darauf, dass die Landeshauptstadt Bayerns ihr Stadtsymbol dem Braunschweiger Heinrich der Löwe zu verdanken hat, der dem kleinen Ort einst das Stadtrecht verlieh.



Das Lokal bietet eine ganze Palette an unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten mit jeweils ganz eigener Stimmung.